Freitag, 23. September 2016

vegane Tabaktasche

Kennt ihr das vegane Leder „SnapPap“?
Ein sehr geniales Stöffchen aus Cellulose und Latex,
welches aussieht wie Leder. Man kann es ist sogar waschen und wenn man mag auch bestempeln, bemalen, mit Transferfolie bedrucken und so weiter. 

Ich habe mich vor einiger Zeit mit der hellbraunen und schwarzen Variante eingedeckt. Der Stoff wurde nach Erhalt auch gleich in der Waschmachine bei 30°C gewaschen (ich war doch zu neugierig, ob das wirklich funktioniert - hat es!), aber dann stand es aufgerollt im Karton lange Zeit einfach so bei mir in der Gegend herum. Jedes Mal wenn der Karton umgefallen ist oder er mir im Weg stand, habe ich gedacht „Mensch, ich muss da jetzt unbedingt mal was draus machen!"

Letzte Woche war es endlich soweit!
Meine erste Kreation aus diesem interessanten Stoff ist entstanden:
ein Tabaktäschchen!

Mit Einsteckfächern für den Tabak und das Zigarettenpapier. 
Die Filter packen viele ja sowieso mit in den Tabak - wie mir mitgeteilt wurde.

Verschlossen wird das Täschchen mit einem Band (ebenfalls aus dem veganen Leder), was mehrmals um die Tasche gewickelt und vorne geknotet wird. 

Nun bin ich gespannt, wie dieses Täschchen bzw. dieses Material bei der Kundschaft ankommt!

Und schauen wir mal, was demnächst sonst noch so aus dem veganen Leder entsteht... 

Mittwoch, 21. September 2016

Mama´s Apfelkuchen

Es ist Apfelerntezeit und gerade begegnen mir im Netz überall Fotos und Berichte von Apfelkuchen. Na, da muss ich doch mitmachen! 
Schon lange wollte ich mal einen Post über den leckeren Apfelkuchen meiner Mama schreiben. Also los geht´s!

Meine Mama ist jetzt keine große „Bäckerin“, 
aber die beiden Kuchen in ihrem Programm sind einfach nur lecker!
Dazu gehört der Käsekuchen und der Apfelkuchen. 
Letzterem widme ich mich nun heute. 
Da sich in unserer Küche ein recht großer Berg an mittlerweile ziemlich schrumpeligen Äpfeln befindet, habe ich mich dazu entschlossen, 
mal wieder Mamas Apfelkuchen zu backen.

Ein gutes Stündchen später zog ein sehr verführerischer Duft durch die Wohnung und der Kuchen war fertig!
Noch etwas abkühlen lassen und dann das erste Stück lauwarm genießen!
Mmmhhhhhhh! Lecker! 

Wobei...nach meiner zuckerfreien Zeit empfinde ich den Kuchen schon fast als etwas zu süß. Ich glaube beim nächsten Mal muss ich den Zucker reduzieren.

Vor bereits längerer Zeit habe ich spontan mal ausprobiert anstatt den Kuchen in einer Springform in Muffinförmchen zu backen.
Habe dafür eine 12er Muffinform verwendet. 
Der Teig hat genau für die 12 Förmchen gereicht. Perfekt. 
Allerdings habe ich anstatt der Apfelschnitzchen die Äpfel in kleine Würfelchen geschnitten. Die passen besser in die Förmchen. 
Und dann abwechselnd Teig und Apfelstückchen in die mit Papierförmchen ausgelegten Mulden schichten.
Zum Schluss noch ein paar Streuseln drauf und ab in den Ofen.
Auch diese Variante ist sehr lecker! 
Ich persönlich mag die kleinen Küchlein ja eh lieber.
Wer nun Lust bekommen hat das Rezept meiner Mama auszuprobieren, 
für den gibt´s hier genauere Infos:

Zutaten Boden
150g Margarine oder Butter
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
150g Mehl
50 geriebene Mandeln 
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
4-6 Äpfel  (je nach Belieben)

Zutaten Streuseln
Margarine/Butter, Zucker, Mehl
Die genaue Mengenangabe weiß ich gar nicht, da ich das so nach Gefühl mache. Könnte aber etwa so aussehen:
200g Mehl, 100g Zucker, 75-100g Margarine/Butter

Zubereitung
Margarine/Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Eier nach und nach dazu geben und mit dem Mixer verrühren. 
Das Mehl, die Mandeln und das Backpulver in kleinen Mengen unterrühren. 

Die Äpfel waschen, schälen und in Apfelschnitzchen schneiden.

Die Zutaten der Streuseln in einer frischen Schüssel so lange mit der Hand vermengen, bis eine bröselige Masse entsteht. Je nach Konsistenz noch mal etwas Butter oder Mehr oder Zucker zugeben.

Eine Springform mit Backpapier auskleiden (ich nehme das Backpapier immer nur für den Boden, den Rand streiche ich mit Butter ein)
und den Teig in der Springform gleichmäßig verteilen.
Auf dem Teig die Apfelschnitzchen auslegen.
Die Streusel über die Äpfel bröseln.

Wer mag kann noch ein paar Mandelsplitter über den Kuchen streuen.

Form in den auf 200°C vorgeheizten Backofen schieben (mittlere Schiene). Backzeit ca. 45 Minuten. 


Guten Appetit!

Freitag, 16. September 2016

Krawatten-Wahnsin

Auf den letzten Märkten hörte ich immer wieder die Männer sich beklagen,
dass aus den coolen Stoffen nur Frauensachen bei mir zu finden sind
und nichts für die Mannsbilder.

Ja, ja. Wenn man jetzt mal von den Tabaktaschen absieht,
ist mein binen-werk-Sortiment schon sehr „frauenlastig“. 

Aber das ändert sich jetzt!
Denn ab sofort findet ihr auch Krawatten im binen-werk!

Für coole, flippige Männer - aber natürlich ebenso für coole, lässige Ladies!

Nach einem Schnittmuster vom „Kreativlabor Berlin“
sind ein paar wirklich tolle und sehr ausgefallene Krawatten entstanden.
Echte Hingucker! Schaut selbst!
Gefertigt sind die Krawatten aus Baumwollstoffen und sind mit einem Bügelvlies verstärkt. Auf der Rückseite kann man das Krawattenende durch die kleine binen-werk-Lasche ziehen, damit das Krawattenende nicht hervor baumelt.
Es sei denn es ist gewollt, 
weil die Krawatte als lässiges Accessoire getragen wird.

Das mit dem Krawatten binden muss ich allerdings noch etwas üben!

Sonntag, 11. September 2016

Experiment „Zuckerfrei“ - Rückblick

Es ist nun ca. 8 Wochen her, seit ich das Experiment „zuckerfrei“ gestartet habe. Naja, richtig gestartet habe ich erst ab August.
Die ersten 2 Wochen waren eher so „wischi-waschi“. Man musste sich mit dieser Umstellung erst zurechtfinden. 

Es ist nämlich echt nicht so einfach komplett auf Zucker zu verzichten. Das Zeug ist ja verdammt noch mal echt fast überall drin! Selbst in vegetarischen Brotaufstrichen findet sich Apfeldicksaft oder ähnliches. 
Das Einkaufen hat erheblich länger gedauert als sonst, weil ich nur noch am Lesen von Verpackungsinhalten war. Schon irgendwie nervig. 
Aber auch gut, denn so wird einem wirklich mal bewußt, wo überall Zucker drin ist. Eben auch in den biologischeren Lebensmitteln. 

Zudem kam in der Anfangszeit auch noch das Problem der Kopfschmerzen dazu. Entzugserscheinungen eben.
Doch diese haben dann bald nachgelassen. Und auch das Hunger- oder Appetitgefühl zwischendurch hat deutlich nachgelassen.

Und wenn man doch mal Schnucklust bekommen hat, dann gab es eben mal einen selbst gemachten Kakao aus richtigem Kakaopulver und ggf. noch mit ein paar Gewürzen wie Zimt und Kardamom.
Oder eine kleine Praline nach einem Rezept aus dem Buch „Goodbye Zucker“ von Sarah Wilson - aus Kokosöl, Kakaopulver und einer kleinen Himbeere.
Ok, Obst ist je genau genommen auch nicht erlaubt weil ja Fructose,
aber so eine kleine Himbeere fällt da doch nicht ins Gewicht! 
Zumal man von diesen Pralinchen eh nur eine essen kann - 
dann *blubb* weil halt sehr fettig.

Was ich während der zuckerfreien Zeit festgestellt habe ist, dass
man bei einem deftigen Frühstück wirklich den Großteil des Tages nicht mehr wirklich hungrig ist.
Sofern es die Zeit und Lust zugelassen hat, gab es manchmal bei mir am Morgen schon eine deftige Gemüsepfanne oder Rührei mit Gemüse und Bacon. 
Oder Ei & Bacon-Muffins mit Fetakäse.
Auch ein Rezept aus dem „Goodbye Zucker“-Buch. 
Sehr lecker. Mal eine andere Spiegelei-Variante!
Auch sehr köstlich sind die Hackfleischmuffins mit Ei und Gemüse
(leider ohne Foto). Die kann man auch prima mitnehmen zur Arbeit.

Einen Haken gibt´s aber an diesen „Deftig-Muffins“:
sie sauen die Muffinformen trotz einfetten und/oder Papiereinsatz ziemlich ein und man hat hinterher eine ziemliche Schrubberei. 
Bei den beschichteten Formen nicht unbedingt so optimal.
Vielleicht würden sich in diesem Fall eher Silikonförmchen eignen?

 Wenn es am Morgen etwas schneller gehen muss oder ich nach dem Aufstehen keine Lust habe schon zu kochen, dann gibt´s z.B. Porridge (Haferbrei). 
Etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit etwas Reissirup,
der erlaubt ist, war das Ganze ok. 
Gibt´s auch jetzt nach der der komplett zuckerfreien Zeit weiterhin.

Was das sonstige Essen bzw. Kochen betrifft, so war es eigentlich kein Problem, wenn man frisch gekocht hat.
Da kann man schließlich selber entscheiden, was ins Essen kommt. 

So habe ich tatsächlich 4 Wochen ohne Zucker durchgehalten.
Ok, es gab ein paar ganz wenige Momente, wo ich schwach geworden bin:
auf dem Markt, wenn man an diesen leckeren Himbeer- und Heidelbeerschälchen vorbei geht. Da konnte ich 2x nicht widerstehen.
So ganz ohne Obst finde ich schon ziemlich hart!

Ansonsten kann ich wohl nur sagen, dass es eine Erfahrung war,
die mir auch sehr gut getan hat.
Zwar werde ich dauerhaft nicht komplett auf Zucker verzichten,
aber ich versuche weiterhin den Zuckerkonsum
auf ein absolutes Minimum reduziert zu lassen. 
Das tut schließlich auch meiner Histaminintoleranz gut!

Aber ab und an mal ein Eis oder ein Stück Kuchen...das darf sein!