Donnerstag, 16. Juni 2016

Einbruch im binen-werk

Mann-o-Mann. 
Was für ein Wochenstart.
Das hätte ich ja echt nicht für möglich gehalten:
Einbruch im binen-werk-Lädchen!

Letzten Sonntag war ich als Aussteller im Weststadthaus in Ulm auf einem Kunsthandwerkermarkt und habe nach dem 
Markt meine Sachen wieder in den Laden gebracht. 
Als alles verstaut war und ich gegen kurz nach 20 Uhr den Laden abgeschlossen 
und verlassen hatte, war alles paletti. 

Am nächsten Morgen musste ich zur Postfiliale,
die ja gleich gegenüber von meinem Lädchen ist.

So kam ich nichts ahnend aus der Post raus, als mein Blick auf die leicht geöffnete Ladentüre im binen-werk fiel. 

SCHOCK!
Erster Gedanke: Sch..., ich hab gestern vergessen abzuschließen!“ 

Bei genauerem Hinsehen merkte ich allerdings schnell, dass abgeschlossen war, die Türe aber aus dem Schloss ausgehebelt und ziemlich verbogen war. 
Tja, das verhieß nichts Gutes!

Blick in den Laden:
Scheint ja noch alles da zu sein, kein weiterer Schaden. 
Ufz, dann sind sie wohl nicht in den Laden gekommen.

Ich als Krimitante habe natürlich erstmal nichts weiter an der Ladentüre gemacht und bin auch nicht in den Laden. 
Schließlich will man ja keine Spuren zerstören.

Dann also erst mal die liebe Polizei verständigen.

Während ich vor dem Laden gewartet habe, stellte ich plötzlich fest,
dass doch da im Schaufenster eine Tasche fehlt!

Ja, verdammt! Sie waren doch im Laden!
Aber wer bricht denn wegen einer selbstgemachten Tasche in einen Laden ein? 

Nicht dass ich meine Produkte schlecht machen will,
aber für Einbrecher lohnen sich diese Art von Taschen doch nun wirklich nicht. Wenn ich jetzt gewisse Markentaschen verkaufen würde, die die Einbrecher für hunderte von Euros wieder verkaufen können, das hätte ich ja noch verstanden.
Aber meine Taschen? 
Auch wenn sie einzigartig, wunderschön und hochwertig sind!

Dann waren die netten Herren von der Polizei da und haben sich alles angeschaut. Der Kleingeldeinsatz der Kasse lag daneben,
die Centmünzen waren weg (zum Glück nicht viele). 

Der Kasseneinsatz wurde sichergestellt wegen Spurensicherung.

In weiser Voraussicht lasse ich immer die Kassenschublade offen wenn ich den Laden verlasse. So muss niemand die Kasse beschädigen,
um in die Geldschublade zu schauen. 

Sonst fiel mir erstmal nichts auf, was weg sein könnte. 
Allerdings zeigte sich später bei genauerer Durchsicht, dass die Einbrecher doch einiges haben mitgehen lassen. Wenn auch viel Kleinzeug und da auch nicht alles sondern gezielt hier und da einige Sachen. 
Sieht so aus, als hätte da jemand Geschenke gesucht und ein nächtliches Shopping veranstaltet - wenn auch leider ohne zu bezahlen.

Sehr kurios das Ganze.

Von 2 der gestohlenen Taschen habe ich auch Fotos.
Es handelt sich hierbei um Unikate, die es eben nur ein Mal gibt. 
Eine mit Ornamenten und Fledermäusen, die andere mit Friedhofsmotiv.
Wem also irgendwo eine solche Tasche begegnen sollte: 
sie ist Diebesgut!

Ich habe mich nun wieder beruhigt und hoffe, dass so schnell hier nicht wieder jemand ein nächtliches Shopping veranstaltet!


Donnerstag, 2. Juni 2016

s´ Tabaktäschle - die Zweite

Nachdem ich mich nun fast den gesamten Mai mit einem ziemlich kräftigen, grippalen Infekt rumplagen musste und dadurch zu so ziemlich nichts gekommen bin, will ich nun mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben.

Letzte Woche habe ich endlich den schon vor längerer Zeit geäußerten Kundenwunsch eines kleineren Tabaktäschchens in die Realität umgesetzt. 

Habe ich an einem Taschenschnitt „gebastelt“, 
bei dem Platz für den Tabak und für das Zigarettenpapier ist. 
Für Letzteres gibt´s ein praktisches Spenderfach, 
aus dem man das Papier einfach herausziehen kann.

Die genähten Variationen gehen mal wieder von bunt 
über romantisch-orientalisch bis hin zu dunkel-spooky.

Gerne fertige ich euch aber auch ein Täschchen mit euren Wunschstoffen an.


Macht´s gut und bleibt schön trocken bei dem (Un-)Wetter!

Bis bald, Eure Bine!