Dienstag, 26. April 2016

Scha(r)fes Zürich

Hallo! Darf ich mich vorstellen?
Mein Name ist Lil´Shaun und ich bin vor über einer Woche
bei dem Menschlein Bine eingezogen.
Bine und ich wurden uns vor gut einer Woche von zwei gemeinsamen, ganz lieben Freunden bei einem gemeinsamen Zürichwochenende bekannt gemacht und wir haben uns gleich gegenseitig ins Herz geschlossen!

Und ich durfte das ganze Wochenende mit durch Zürich spazieren!
Naja, genau genommen wurde ich getragen, während die anderen spaziert sind, 
denn ich bin halt ganz klein und habe sehr dünne Beinchen. 
Das hätte ich sonst nicht geschafft.
Aber WOW, war das toll! So etwas habe ich noch gar nie erlebt! Määääh!

Und von diesem wundertollen Wochenende in dieser wundertollen Stadt will ich euch nun ein bissl erzählen und euch auch ein paar Fotos zeigen. 
Ich habe nämlich auch die Liebe zum Modeln entdeckt!
Nun, ich bin ja auch ein sehr fotogenes Schaf!
(Hm, vielleicht sollte ich mich bei der nächsten Staffel von "Germany´s next Topmodel“ bewerben?)

    Übernachtet haben wir in einem Appartement in dem Stadtteil Aussersihl, 
das sich als „der Kiez“ von Zürich entpuppte: 
Kneipen und Stripbars soweit das Auge reicht! Wie aufregend! Paaarty!

Das Appartement war wirklich schön. 
Auch wenn sich die Menschlein etwas über die schlechte Qualität der Betten beklagt haben. Für mich kleines Schäfchen war´s aber prima!
Die Bine hat einen tollen Stadtplan von Zürich im Gepäck gehabt - 
mit 3 schönen Spaziergängen und Tips zum Shoppen und Essen (sehr wichtig!).
Wir haben uns für die Tour durch Altstadt & Niederdorf entschieden.

Mit dem Wetter haben wir am Samstag enormes Glück gehabt. Laut Wetterbericht sollte es das ganze Wochenende regnen. Aber als wir am Samstagmorgen in der Züricher Altstadt angekommen sind, fing  der Himmel langsam an etwas aufzureißen und plötzlich schaute sogar der blaue Himmel und die Sonnen hervor! 
Da macht so ein Stadtspaziergang natürlich gleich viel mehr Freude!

Los ging es am Züricher Hauptbahnhof, dann den Limmatquai entlang
und nach links ab in die Gässchen der Altstadt.
Anlässlich des anstehenden „Sechseläuten“ oder wie es in Zürich heisst „Sächsilüüte“ (hihi, wie lustig), war in der Stadt einiges los.
(Hierbei wird am dritten Montag im April zum Austreiben des Winters ein Schneemann aus Holzwolle,
Stoff und Pappmaché verbrannt.)

Die Rehgasse hat mir total gut gefallen, weil man herrlich in kleinen, versteckten Innenhöfen in Second-Hand-Sachen und Trödel stöbern konnte.
Dann weiter über den Neumarkt, in die Froschaugasse und zum Hirschplatz -
mit kleiner Pause zwischen leckeren Kräutern *mampf* 
und seltsamen Getier. 
Mit einem Schlenker durch die Spiegelgasse und Napfgasse führte uns der Weg direkt in die Konditorei Schober (Tip aus dem Reiseführer),
wo wir herrlich geschlemmt haben: von herzhaften Bagels 
bis hin zu fabelhaften Törtchen! 
Yummie!!! Hier muss ich unbedingt mal wieder hin!
Mit vollem Bauch ging es schließlich weiter zum Grossmünster
und zur Oper
bevor wir für ein kleines Weilchen am Ufer des Zürichsees pausiert haben.
Nach der Pause am Zürichsee sind wir auf der anderen Seite der Limmat wieder langsam durch die Altstadt zurück Richtung Unterkunft spaziert.
Auf dem Heimweg haben wir einen Stop im „Helvti Diner“ gemacht.
(Ebenfalls eine Empfehlung aus dem Stadtführer.)
Einem sogenannten „American Diner“. 
Cool. Von sowas habe ich noch nie gehört!
Von außen eher unspektakulär. Sah auf den ersten Blick aus wie ein Stehimbiss. Aus den zweiten Blick war es aber ganz gemütlich.

Und dann hat es für mich meinen allerersten Burger gegeben!
Määääh! So was Tolles habe ich noch nie gegessen! Extrem lecker!
Eine wirklich gute Restaurantempfehlung! 
Nicht ganz günstig, aber wir befinden uns ja auch in Zürich.

Nach einer Verschnaufpause im Appartement sind wir 
auf Kneipentour in „unser“ Viertel gegangen. 
Das war für mich auch was ganz Neues. Noch nie zuvor war ich in einer Kneipe! 
Es zwar ziemlich viel los in den Strassen und die Kneipen platzen aus allen Nähten. Wir haben aber etwas abseits noch ein ganz nettes Kneipchen namens „Pirata Bar" entdeckt, in dem fast gar nichts los war. 
Dafür durften wir uns ganz viel Musik wünschen. 
Sogar die von den Menschlein gewünschte "Grufti-Mucke“ 
hat der nette Kneipenwirt irgendwo aufgetrieben!

Leider gab es außer Caipirinha keine Cocktails.
Aber egal, ich wollte sowie mal ein Bier probieren. 
Lustige Namen haben die hier! 
Aber Antialkoholisches muss zwischendurch auch mal sein.
Dann ging der erste Tag in Zürich auch schon zu Ende und nach einem Absacker im Appartement haben wir alle Viere von uns gesteckt.
Und ich habe von dem bisher aufregendsten Tag in meinem Leben geträumt!

Am nächsten Tag (Sonntag) haben wir uns für den zweiten Spaziergang aus dem Reiseführer entschieden. Durch Aussersihl & Wiedikon.
Gestartet sind wir im Alten Botanischen Garten bei halbwegs schönem Wetter.
Weiter ging es zur Kirche St. Jakob, die mit all den blühenden Bäumen 
drumherum echt hübsch ausgesehen hat!
Mittlerweile wurde es jetzt doch recht frisch 
und auch der Regen setzte langsam aber sicher ein.
Die Lust auf das Fortführen des Spazierganges bei diesem ungemütlichen Wetter hielt sich bei uns allen stark in Grenzen. So lang es nahe irgendwo einzukehren. 
Aber das ist an einem Sonntag in Zürich echt nicht einfach!
Entweder geschlossen oder rappelvoll. 

Im „Volkshaus“ gab es aber noch ein Plätzchen für uns alle
und während es sich draußen so richtig eingeregnet hat, 
haben wir mal wieder ordentlich geschlemmt!
Määäh! Soviel wie an diesem Wochenende habe ich ja noch nie gefuttert!
Jetzt muss ich aber aufpassen, sonst wird das nichts mit meiner Modelkarriere!

Gegen Abend startete dann für mich die Autofahrt 
in strömendem Regen in meine neue, zukünftige Heimat Ulm.

Was mich dort wohl alles noch für Abenteuer erwarten?
Ich bin schon gespannt wie ein Schaf!!!
Das Zürich-Wochenende war jedenfalls grandios!
Määäääh!


Donnerstag, 21. April 2016

Pizza. Selfmade.

Ich bin ja neben Pasta der MEGA Pizzafan!

Leider war wegen meiner Histaminproblematik diese italienische Leckerei 
in den letzten Monaten für mich absolut tabu. 

Da ich aber seit einiger Zeit wieder beschwerdefrei bin *toitoitoi*, 
habe ich es gestern gewagt, mich mal wieder über eine Pizza Marke „Selfmade“ herzumachen. Und es war herrlich! So lecker! 

Ok, vielleicht kann sie mit einer richtig guten, italienischen Pizza nicht mithalten, aber das muss sie ja auch nicht. 

Auf alle Fälle ist sie um Welten besser 
als irgendwelche Fertigprodukte oder Lieferpizza. 

Und sie ist trotzdem einfach und relativ schnell gemacht.
Und man kann sie nach Herzenslust belegen!

Habt ihr nun auch Lust auf selbstgemachte Pizza bekommen?
Dann gibt´s hier mal mein Rezept aus meinem Rezeptbüchlein:

Zutaten für 1 Blech dünne Pizza (2-3 Personen):
½ Hefewürfel
120ml lauwarmes Wasser
½ Teelöffel Salz
1 Teelöffel Olivenöl
200g Mehl (ich bevorzuge ja Dinkelmehl)

Belag:
was das Herz begehrt

Bei mir waren es: passierte Tomaten, Salami, gekochter Schinken, schwarze Oliven, Paprika, Tomaten, Champignons, Mozzarella, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Parmesan
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und 
mit dem Mehl, Salz und Öl zu einem Teig kneten. 
Diesen dann an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. 
Mit bemehlten Händen den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech gleichmäßig dünn „verteilen“. 
Mit passierten Tomaten bestreichen, nach Lust & Laune belegen und
mit Salz, Pfeffer und gehakten Kräutern würzen. 
Nun ab in den auf 200°C vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene)
und 25-30 Minuten brutzeln lassen.
Über die fertige Pizza noch etwas frisches, kleingeschnipseltes Basilikum und ein paar Parmesamhobel streuen und ... fertig!

Dann mal GUTEN APPETIT!


Mittwoch, 6. April 2016

von der Rolle

Ostern liegt nun hinter uns und im binen-werk sind seitdem neben einiger Auftragsarbeiten auch ein paar neue, wundervolle Handtaschen entstanden!

Den Taschenschnitt habe ich vom „Kreativlabor Berlin“ und ich bin echt ganz hin und weg von diesem Taschenmodell. 

Zwar ist das Stecken und Nähen von den runden Seitenteilen etwas frickelig, aber mit etwas Übung und nach einigen Fluchtiraden hat auch das geklappt.

Entstanden sind ein paar süße, romantische Taschenvariationen sowie eine elegante, orientalische Variante aus einem wundervollen Stoff,
 den mir eine Freundin aus Kambodscha mitgebracht hat. 
Hier noch mal ein dickes DANKE an Dich, liebe Conny!



Aber natürlich darf auch die dunkel-romantische Variante bei mir nicht fehlen!


Die Taschen haben eine tolle Größe. 
Sie sind nicht zu groß, aber es passt dennoch echt viel hinein! 

Ich selber habe mir eine solche Tasche aus einem schwarzen Stoff mit fluoreszierenden Spinnenweben gefertigt. 
Diese Variante wird es demnächst auch im binen-werk geben.