Donnerstag, 24. November 2016

Die Loop-Kette

Loop-Schals. Klar, kennt ja sicher jeder.
Aber was ist denn eine Loop-Kette?

Nun, das ist - wie der Name schon sagt - eine Mischung aus Loop-Schal und Kette. 

Gefertigt ist die Loop-Kette aus langen, schmalen Recycling-Stoffresten - meist Baumwolljersey - die ich aneinander geknotet habe.
Einfarbig oder abwechselnd zweifarbig. 
Natürlich geht auch kunterbunt gemischt. 

Dann wird fleißig mit den Fingern gehäkelt.
Drei laaaange Häkelschnüre aus den Recyclingstreifen.
Anfang und Ende der 3 Stränge werden zum Schluss alle zusammen geknotet. 
An der gegenüberliegenden Seite vom Knoten werden die 3 Häkelstränge zusammen umwickelt, damit man bei so vielen, langen Schnüren sich nicht total verheddert. 
Und dann ist die Loop-Kette auch schon fertig!

Sie kann 3-4x um den Hals gewickelt werden -
je nachdem ob man das Ganze eher als Kette tragen möchte 
oder lieber als Loop.
Beide Varianten sind auf alle Fälle ein echter Hingucker und
peppen das Outfit richtig auf.


Freitag, 18. November 2016

Oh la la ... Küchenschürzen

So langsam aber sicher beginnt es zu weihnachten.
Und somit werden bei vielen Leuten langsam die Plätzchenformen aus den Ecken hervorgekramt und die Küchen mutieren zur Weihnachtsbäckerei. 
Da wäre doch jetzt noch eine tolle Küchenschürze ideal!

Und was für ein Zufall. Gerade haben die ersten Küchenschürzen die binen-werk-statt verlassen und den Weg ins Regal bzw. auf die Kleiderstange im binen-werk-Lädchen gefunden!

Kirschiges für die Rockabellas...
...aber auch weihnachtlich, romantisch und im Shabbychic-Look.

Da macht das Backen und Kochen doch gleich noch viel mehr Spaß!

Schaut einfach mal im Lädchen oder in meinem Dawanda-Shop vorbei.
Weitere Modelle werden sicher noch folgen!

Sonntag, 6. November 2016

Leben nach dem Tod - und davor?

Leben? Tod? Philosophie? Astrologie? Medialität?

Für diejenigen von euch, die sich für Spirituelles interessieren,
könnte dies ein interessantes Buch sein:

Johanna Singer
Eine liebe Freundin hat es vor Kurzem veröffentlicht -
in Papierform und auch als Hörbuch.
Beide Versionen sind bei mir im binen-werk erhältlich.
Eine schicke Schutzhülle aus veganem Leder (schwarz oder braun) gibt es ebenfalls bei mir im Lädchen - eine prima Geschenkkombination!
Ich selber habe das Buch leider noch nicht gelesen bzw. gehört
und kann daher auch noch nichts zum Inhalt berichten - 
außer dass es sich aus den Erzählungen meiner Freundin und den Hörbuchausschnitten auf der Buchvorstellung sehr interessant anhört.

Das Hörbuch steht bei mir daheim schon bereit und ich hoffe bald etwas Ruhe zu finden, um in diese spirituelle Erzählung einzutauchen.

Samstag, 22. Oktober 2016

Dufte Medaillons

Und es gibt wieder etwas Neues im binen-werk.
Wenn auch dieses Mal nicht aus eigener Produktion.

Wundervolle Medaillons aus Edelstahl. 
Aber hierbei handelt es sich nicht nur um einen einfachen Anhänger.
Nein. Diese Medaillons sind etwas Besonderes.

Sie lassen sich dank eines Magnetverschlusses ganz einfach öffnen und schließen. 
(ACHTUNG: wegen des Magnetverschlusses nicht für Menschen mit Herzschrittmacher geeignet!)
In dem Medaillion befindet sich eine kleine Filzscheibe, die mit dem Lieblingsparfüm oder einem ätherischen Öl beträufelt werden kann.
Das Medaillon duftet dann fröhlich vor sich hin!
Die Filzscheiben gibt es in 10 verschiedenen Farben
und man kann auch diese je nach Stimmung oder Kleidung wechseln.

***

Neben diesen duften Medaillons gibt es im binen-werk nun auch Medaillons,
die man selber befüllen kann!
Sie sind ebenfalls aus Edelstahl und haben ein Sichtfenster aus Glas. 
Den Deckel des Medaillons kann man abschrauben
und das Medaillon nach Herzenslust mit den Lieblingsperlen,
dem Sand vom letzten Urlaub oder einer Haarsträhne des Liebsten füllen.
Danach das Medaillon einfach wieder verschließen und
FERTIG!
Dies ist mit Sicherheit auch ein ganz tolles und persönliches Geschenk!

Wie wäre es? Bis Weihnachten ist es ja nicht mehr so lange hin!

Bei allen Medaillons ist übrigens auch eine Kette aus Edelstahl dabei.


Mittwoch, 12. Oktober 2016

Filzohrringe

Berge von Stoff- und Filzresten stapeln sich bei mir daheim in Kisten.
Mal wieder. Oder immer noch? 
Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass es mal weniger wird. 

Daher habe ich mich kürzlich mal an die Verarbeitung der Filzreste gemacht und entstanden sind diese wunderschönen Ohrhänger. 
Die runden Filzscheiben sind mit unregelmäßigen, runden Nähten aus verschiedenfarbigen Metallic-Garnen verziert.
Die Ränder der Filzscheiben sind jeweils im gleichen Metallic-Garn mit einem Zick-Zack-Stich umrandet.
Kleine Hot-Fix-Glitzersteinchen verleihen den Ohrringen das gewisse Etwas.
Die Haken und Ösen sind aus Edelstahl und somit sehr gut verträglich.

Die Ösen sind mit verschiedenen Perlchen bestückt und eine kleine Kunststoffhand mit dem Schriftzug „handmade“ baumelt vor den Filzscheiben.

Durch den Filz sind die Ohrringe sehr leicht und am Ohr kaum zu merken. 
Kleine Silikonstopper sorgen dafür, dass die Ohrringe nicht ungewollt aus dem Ohrloch herausrutschen. 

Sonntag, 9. Oktober 2016

romantische Taschenkalender

Das Jahr 2016 neigt sich tatsächlich langsam aber sicher dem Ende zu 
und viele Termine reichen bereits in das kommende Jahr.
Deswegen wurde es auch Zeit, mich den Kalendern für 2017 zu widmen. 
So sind - wie im letzten Jahr auch schon - wundervolle, romantische Taschenkalender entstanden.
Das Grundgerüst besteht aus einem anthrazitfarbenen Filz, der in liebevoller Handarbeit aufwendig mit traumhaften, blumigen Stoffen, Zierstichen, Spitzen, Bändern und Schmuckklammern verziert wurde. Mit sehr viel Liebe zum Detail.
Der innen eingesteckte, austauschbare Kalender bietet jeweils auf einer Doppelseite Platz für eine Woche.
Neben den Kalendern sind auch noch ein paar kleine, wunderschöne Notizbücher im gleichen romantischen Stil entstanden.
In ihnen steck eine austauschbare Chinakladde im A6-Format.
Kalender und Notizbücher werden mit einem Druckknopf verschlossen und haben alle in der Verschlusslasche eine Gummihalterung mit Kugelschreiber.

Jeder Kalender und jedes Notizbuch ist ein Unikat!

Freitag, 23. September 2016

vegane Tabaktasche

Kennt ihr das vegane Leder „SnapPap“?
Ein sehr geniales Stöffchen aus Cellulose und Latex,
welches aussieht wie Leder. Man kann es ist sogar waschen und wenn man mag auch bestempeln, bemalen, mit Transferfolie bedrucken und so weiter. 

Ich habe mich vor einiger Zeit mit der hellbraunen und schwarzen Variante eingedeckt. Der Stoff wurde nach Erhalt auch gleich in der Waschmachine bei 30°C gewaschen (ich war doch zu neugierig, ob das wirklich funktioniert - hat es!), aber dann stand es aufgerollt im Karton lange Zeit einfach so bei mir in der Gegend herum. Jedes Mal wenn der Karton umgefallen ist oder er mir im Weg stand, habe ich gedacht „Mensch, ich muss da jetzt unbedingt mal was draus machen!"

Letzte Woche war es endlich soweit!
Meine erste Kreation aus diesem interessanten Stoff ist entstanden:
ein Tabaktäschchen!

Mit Einsteckfächern für den Tabak und das Zigarettenpapier. 
Die Filter packen viele ja sowieso mit in den Tabak - wie mir mitgeteilt wurde.

Verschlossen wird das Täschchen mit einem Band (ebenfalls aus dem veganen Leder), was mehrmals um die Tasche gewickelt und vorne geknotet wird. 

Nun bin ich gespannt, wie dieses Täschchen bzw. dieses Material bei der Kundschaft ankommt!

Und schauen wir mal, was demnächst sonst noch so aus dem veganen Leder entsteht... 

Mittwoch, 21. September 2016

Mama´s Apfelkuchen

Es ist Apfelerntezeit und gerade begegnen mir im Netz überall Fotos und Berichte von Apfelkuchen. Na, da muss ich doch mitmachen! 
Schon lange wollte ich mal einen Post über den leckeren Apfelkuchen meiner Mama schreiben. Also los geht´s!

Meine Mama ist jetzt keine große „Bäckerin“, 
aber die beiden Kuchen in ihrem Programm sind einfach nur lecker!
Dazu gehört der Käsekuchen und der Apfelkuchen. 
Letzterem widme ich mich nun heute. 
Da sich in unserer Küche ein recht großer Berg an mittlerweile ziemlich schrumpeligen Äpfeln befindet, habe ich mich dazu entschlossen, 
mal wieder Mamas Apfelkuchen zu backen.

Ein gutes Stündchen später zog ein sehr verführerischer Duft durch die Wohnung und der Kuchen war fertig!
Noch etwas abkühlen lassen und dann das erste Stück lauwarm genießen!
Mmmhhhhhhh! Lecker! 

Wobei...nach meiner zuckerfreien Zeit empfinde ich den Kuchen schon fast als etwas zu süß. Ich glaube beim nächsten Mal muss ich den Zucker reduzieren.

Vor bereits längerer Zeit habe ich spontan mal ausprobiert anstatt den Kuchen in einer Springform in Muffinförmchen zu backen.
Habe dafür eine 12er Muffinform verwendet. 
Der Teig hat genau für die 12 Förmchen gereicht. Perfekt. 
Allerdings habe ich anstatt der Apfelschnitzchen die Äpfel in kleine Würfelchen geschnitten. Die passen besser in die Förmchen. 
Und dann abwechselnd Teig und Apfelstückchen in die mit Papierförmchen ausgelegten Mulden schichten.
Zum Schluss noch ein paar Streuseln drauf und ab in den Ofen.
Auch diese Variante ist sehr lecker! 
Ich persönlich mag die kleinen Küchlein ja eh lieber.
Wer nun Lust bekommen hat das Rezept meiner Mama auszuprobieren, 
für den gibt´s hier genauere Infos:

Zutaten Boden
150g Margarine oder Butter
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
150g Mehl
50 geriebene Mandeln 
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
4-6 Äpfel  (je nach Belieben)

Zutaten Streuseln
Margarine/Butter, Zucker, Mehl
Die genaue Mengenangabe weiß ich gar nicht, da ich das so nach Gefühl mache. Könnte aber etwa so aussehen:
200g Mehl, 100g Zucker, 75-100g Margarine/Butter

Zubereitung
Margarine/Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Eier nach und nach dazu geben und mit dem Mixer verrühren. 
Das Mehl, die Mandeln und das Backpulver in kleinen Mengen unterrühren. 

Die Äpfel waschen, schälen und in Apfelschnitzchen schneiden.

Die Zutaten der Streuseln in einer frischen Schüssel so lange mit der Hand vermengen, bis eine bröselige Masse entsteht. Je nach Konsistenz noch mal etwas Butter oder Mehr oder Zucker zugeben.

Eine Springform mit Backpapier auskleiden (ich nehme das Backpapier immer nur für den Boden, den Rand streiche ich mit Butter ein)
und den Teig in der Springform gleichmäßig verteilen.
Auf dem Teig die Apfelschnitzchen auslegen.
Die Streusel über die Äpfel bröseln.

Wer mag kann noch ein paar Mandelsplitter über den Kuchen streuen.

Form in den auf 200°C vorgeheizten Backofen schieben (mittlere Schiene). Backzeit ca. 45 Minuten. 


Guten Appetit!

Freitag, 16. September 2016

Krawatten-Wahnsin

Auf den letzten Märkten hörte ich immer wieder die Männer sich beklagen,
dass aus den coolen Stoffen nur Frauensachen bei mir zu finden sind
und nichts für die Mannsbilder.

Ja, ja. Wenn man jetzt mal von den Tabaktaschen absieht,
ist mein binen-werk-Sortiment schon sehr „frauenlastig“. 

Aber das ändert sich jetzt!
Denn ab sofort findet ihr auch Krawatten im binen-werk!

Für coole, flippige Männer - aber natürlich ebenso für coole, lässige Ladies!

Nach einem Schnittmuster vom „Kreativlabor Berlin“
sind ein paar wirklich tolle und sehr ausgefallene Krawatten entstanden.
Echte Hingucker! Schaut selbst!
Gefertigt sind die Krawatten aus Baumwollstoffen und sind mit einem Bügelvlies verstärkt. Auf der Rückseite kann man das Krawattenende durch die kleine binen-werk-Lasche ziehen, damit das Krawattenende nicht hervor baumelt.
Es sei denn es ist gewollt, 
weil die Krawatte als lässiges Accessoire getragen wird.

Das mit dem Krawatten binden muss ich allerdings noch etwas üben!

Sonntag, 11. September 2016

Experiment „Zuckerfrei“ - Rückblick

Es ist nun ca. 8 Wochen her, seit ich das Experiment „zuckerfrei“ gestartet habe. Naja, richtig gestartet habe ich erst ab August.
Die ersten 2 Wochen waren eher so „wischi-waschi“. Man musste sich mit dieser Umstellung erst zurechtfinden. 

Es ist nämlich echt nicht so einfach komplett auf Zucker zu verzichten. Das Zeug ist ja verdammt noch mal echt fast überall drin! Selbst in vegetarischen Brotaufstrichen findet sich Apfeldicksaft oder ähnliches. 
Das Einkaufen hat erheblich länger gedauert als sonst, weil ich nur noch am Lesen von Verpackungsinhalten war. Schon irgendwie nervig. 
Aber auch gut, denn so wird einem wirklich mal bewußt, wo überall Zucker drin ist. Eben auch in den biologischeren Lebensmitteln. 

Zudem kam in der Anfangszeit auch noch das Problem der Kopfschmerzen dazu. Entzugserscheinungen eben.
Doch diese haben dann bald nachgelassen. Und auch das Hunger- oder Appetitgefühl zwischendurch hat deutlich nachgelassen.

Und wenn man doch mal Schnucklust bekommen hat, dann gab es eben mal einen selbst gemachten Kakao aus richtigem Kakaopulver und ggf. noch mit ein paar Gewürzen wie Zimt und Kardamom.
Oder eine kleine Praline nach einem Rezept aus dem Buch „Goodbye Zucker“ von Sarah Wilson - aus Kokosöl, Kakaopulver und einer kleinen Himbeere.
Ok, Obst ist je genau genommen auch nicht erlaubt weil ja Fructose,
aber so eine kleine Himbeere fällt da doch nicht ins Gewicht! 
Zumal man von diesen Pralinchen eh nur eine essen kann - 
dann *blubb* weil halt sehr fettig.

Was ich während der zuckerfreien Zeit festgestellt habe ist, dass
man bei einem deftigen Frühstück wirklich den Großteil des Tages nicht mehr wirklich hungrig ist.
Sofern es die Zeit und Lust zugelassen hat, gab es manchmal bei mir am Morgen schon eine deftige Gemüsepfanne oder Rührei mit Gemüse und Bacon. 
Oder Ei & Bacon-Muffins mit Fetakäse.
Auch ein Rezept aus dem „Goodbye Zucker“-Buch. 
Sehr lecker. Mal eine andere Spiegelei-Variante!
Auch sehr köstlich sind die Hackfleischmuffins mit Ei und Gemüse
(leider ohne Foto). Die kann man auch prima mitnehmen zur Arbeit.

Einen Haken gibt´s aber an diesen „Deftig-Muffins“:
sie sauen die Muffinformen trotz einfetten und/oder Papiereinsatz ziemlich ein und man hat hinterher eine ziemliche Schrubberei. 
Bei den beschichteten Formen nicht unbedingt so optimal.
Vielleicht würden sich in diesem Fall eher Silikonförmchen eignen?

 Wenn es am Morgen etwas schneller gehen muss oder ich nach dem Aufstehen keine Lust habe schon zu kochen, dann gibt´s z.B. Porridge (Haferbrei). 
Etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit etwas Reissirup,
der erlaubt ist, war das Ganze ok. 
Gibt´s auch jetzt nach der der komplett zuckerfreien Zeit weiterhin.

Was das sonstige Essen bzw. Kochen betrifft, so war es eigentlich kein Problem, wenn man frisch gekocht hat.
Da kann man schließlich selber entscheiden, was ins Essen kommt. 

So habe ich tatsächlich 4 Wochen ohne Zucker durchgehalten.
Ok, es gab ein paar ganz wenige Momente, wo ich schwach geworden bin:
auf dem Markt, wenn man an diesen leckeren Himbeer- und Heidelbeerschälchen vorbei geht. Da konnte ich 2x nicht widerstehen.
So ganz ohne Obst finde ich schon ziemlich hart!

Ansonsten kann ich wohl nur sagen, dass es eine Erfahrung war,
die mir auch sehr gut getan hat.
Zwar werde ich dauerhaft nicht komplett auf Zucker verzichten,
aber ich versuche weiterhin den Zuckerkonsum
auf ein absolutes Minimum reduziert zu lassen. 
Das tut schließlich auch meiner Histaminintoleranz gut!

Aber ab und an mal ein Eis oder ein Stück Kuchen...das darf sein!

Mittwoch, 31. August 2016

Kleine Auszeit

In der letzten Zeit ist das mit den Freizeitaktivitäten und kleinen Auszeiten definitiv zu kurz gekommen. Leider.

Deswegen habe ich mir diese Woche gesagt, wenn ich schon in der Praxis frei habe, dann nutze ich das aus und mache mal wieder einen schönen Ausflug in die Natur. 

Sehr zeitig am Morgen habe ich mich auf den Weg gemacht.
 Denn der Morgen ist schließlich die schönste Zeit am Tag!
Wenn draußen alles noch frisch und ruhig ist und (hoffentlich) nur wenige Menschen unterwegs sind. 

Mein Ziel war Bad Buchau. 
Genau gesagt der Wackelwald und der Federsee.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten den Wackelwald zu finden,
bin ich schließlich bei herrlich frischer, klarer Morgenluft angekommen.
Etwas kleiner als erwartet ist dieser Wald, aber dennoch sehr schön.
Und mit dem Wackelboden echt spaßig! 
Wenn man leicht hüpft, schwingt der Boden mit und man fühlt sich wie auf einem Pudding. Und die Bäume um einen herum beginnen zu wackeln. 

Warum das so ist?
Früher erstreckte sich bis hierher noch der Federsee. Im Laufe der Zeit ist durch verrottende Pflanzen und Kalk eine sogenannte Mudde-Schicht entstanden, die immer dicker wurde. Der Pflanzenbewuchs wurde immer mehr und das Wasser immer weniger. Auf der Mudde-Schicht bildete sich Torf, durchzogen vom Wurzelwerk der Pflanzen. Diese Schicht ist nur ca. 30cm dick. Darunter sind die puddingartigen Ablagerungen. Und deswegen wackelt der Wald.

Ich war übrigens mit meinen neuen, tollen, super-bequemen Barfuss-Schuhen von leguano© unterwegs.
Ich sage euch, ein herrliches Laufgefühl!
Auch wenn man auf wassergesättigtem Waldboden etwas nasse Füße bekommt.
Aber trocknet ja wieder!

Total beeindruckend fand ich ja den 1,2km langen Holzsteg zum Federsee.
Das wollte echt kein Ende nehmen. 
Der Steg verlief quer durch ein riesiges Schilfmeer. 
Wunderschön! Man kam sich vor wie im Urlaub!
Und bestimmt heißt der Federsee Federsee, weil man eben über den Steg durch einen "See von Federn“ muss. Die Schilfspitzen sehen nämlich alle aus wie Federn!

Auf dem Steg hat es rechts und links ganz viele Sitznieschen.
Ich fand diese Plätze so herrlich, dass ich es mir auf einer der Bänke stundenlang gemütlich gemacht habe. Füße hochlegen, Buch lesen oder einfach nur dem Rauschen des sich im Winde bewegenden Schilfmeeres lauschen. 
Ja, so läßt es sich aushalten!
Die Menschen, die Richtung Mittag dann doch etwas mehr wurden, 
habe ich versucht einfach zu ignorieren.

Zum Abschluss des kleinen Ausflugs gab es in Bad Buchau
 noch ein leckeres Eis mit Erdbeeren.
Ok, eigentlich ist bei mir ja nach wie vor „zuckerfrei“ angesagt (da fällt mir ein, ich hab euch davon ja gar nicht weiter berichtet...das werde ich dann wohl mal demnächst machen), aber für diesen einen Tag habe ich da eine Ausnahme gemacht!

Freitag, 12. August 2016

Ratter, ratter, ratter...


...hat mein Stickmaschinchen letztes Wochenende gemacht.
Nach langer Zeit mal wieder.
Ok, sie ist glaub nicht mehr so die Fitteste und 
hat mich manchmal ziemlich zum Fluchen gebracht,
weil der Faden zum x-ten Mal gerissen ist oder die Maschine ohne
 Unterfaden einfach (pseudo-)weitergestickt hat,
aber herausgekommen sind ein paar echt tolle Tragetaschen!
Damit will man bzw. Frau gleich los zum Shoppen!

*Süße, romantische Alpenliebe-Taschen


*Coole Sugar Skull-Taschen


*maritime Taschenliebe


*edle Talisman-Taschen mit Goldstickerei 
und kleinen Glitzersteinchen


Und alle Taschen wie immer mit viel Liebe zum Detail gefertigt.

Die Stickdateien habe ich übrigens von 
Urban Threads, Tinimi, Albhütte und ginihouse3.