Mittwoch, 24. Juni 2015

Armreifen-Upcycling

Hallo Ihr Lieben!

Nach kleiner Erholungspause nach dem Katastrophen-Urlaub (siehe vorherige Posts), 
war es für mich an der Zeit, wieder kreativ tätig zu werden.

Dieses Mal stand das Verschönern von recht einfachen, langweilige Armreifen auf dem Plan.
Und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert vom Ergebnis!
Es sind ein paar wirklich wunderschöne, edle Hingucker-Schmuckstückchen entstanden!

Ob in hellen Farbtönen für den romantisch-verspielten Vintage-Look oder eher in dunkleren Farben für den dunkel-romantischen Look - diese einzigartigen Armreifen lassen jedes Frauenherz höher schlagen!


In Kürze wird es einige von diesen Schätzchen in meinem Dawanda-Sop geben.


Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag!


Eure Bine




Samstag, 20. Juni 2015

Urlaub mit Hindernissen - Teil 3

Als wir an der Tankstelle rumstanden und mit unseren paar Französischbrocken eine Unterkunft suchten, sind wir mit einem jungen Mann ins Gespräch gekommen, der neben uns sein Auto saugte. 
Er konnte sogar etwas Englisch und wir sprachen über unsere Reifenpanne. Er zückte gleich sein Handy und hat versucht in den Autowerkstätten der Gegend die passenden Reifen zu bekommen. 
Hat leider nicht geklappt, aber eins muss man den Franzosen echt lassen: 
sie sind unglaublich hilfsbereit!

Dann ging es von der Tankstelle aus 2km weiter zum Hotel - über unzählige Verkehrsberuhigungshubbel (oder wie man die nennt), die nur dazu da sind, sich das Auto (noch mehr) zu ruinieren!


Ich sage euch, es ist unglaublich, wie sich 2km ziehen können, wenn man als schleichendes Verkehrshindernis durch die Ortschaft eiert. 

Und das „eiern“ kann man wort-wörtlich nehmen, denn mittlerweile eierte das Rad wirklich! Wie mein Herzblatt am Steuer leider richtig vermutete, war nicht nur der Reifen, sondern mittlerweile auch die Felge defekt. 

Das Hotel war jetzt nicht so der „Luxusschuppen“, aber immerhin um einiges besser, als die Absteige im Pariser Vorort. Wenn leider auch nicht klimatisiert - was bei dem warmen Wetter sehr angenehm gewesen wäre! Aber viele Alternativen hatten wir in dem Städtchen nicht was Hotels betreffen!

So blieb uns das restliche Wochenende nichts weiter übrig, als in dem Städtchen Mantes-la-Jolie zu verweilen.

Glücklicherweise stellte sich heraus, dass es ein kleines, aber feines Städtchen ist. Direkt an der Seine, so dass wir einiges unserer Zeit am Seineufer verbracht haben.
Und an den Abenden verweilten wir in unserer quasi „Stammkneipe“. Im "Jack & Joey“. Eine sehr gemütliche, super-schön eingerichtete Location mit wahnsinnig freundlichen Inhabern und Mitarbeitern!
Die gerade erst vor 4 Wochen eröffnet wurde!
Es gab auch Leckeres zu essen + trinken wie z.B. die „Homemade Lemonade“ aus Gurke und Zitrone, den leckeren Haussalat und die ebenfalls frischen, selbst gemachten Burger! Absolut empfehlenswert!

Am Montag konnten wir dann endlich den BMW-Händler aufsuchen, wo wir glücklicherweise auf Englisch unser Anliegen mitteilen konnten. Für den Notfall hatten wir uns eine Liste an französischen Vokabeln rund um´s Auto aus dem Internet herausgesucht.

Die Herren von dem dortigen BMW-Haus waren alle sofort sehr bemüht und haben sich gleich das Auto genauer angesehen. 
Leider war - wie bereits vermutet - die Felge auch defekt. So mussten also 2 Reifen und eine Felge geordert werden. Die Ersatzteile sollten am nächsten Tag im Autohaus eintreffen und montiert werden. 

Leider verzögerte sich das Ganze um einen Tag, da die Lieferung nicht mitgekommen war. Das Autohaus hat dann extra einen Mitarbeiter nach Paris zur BMW-Zentrale geschickt, zum Abholen der dorthin gelieferten Ersatzteile.

Mittwoch haben wir am Vormittag den lang ersehnten Anruf bekommen: Das Auto ist fertig!

Nun aber nix wie Auto abholen, Sachen zusammen packen ab zurück nach Hause! 

Somit ist leider die gebuchte und bereits bezahlte Fähre und Unterkunft auf Guernsey verfallen. Teurer Spaß, dieser Kurztrip nach Frankreich! 
Um nicht zu sagen: der teuerste Kurztrip EVER!
Da hätte wir auch 2 Wochen eine Fernreise machen können! Aber: c´est la vie!
Immerhin sind wir heil geblieben!

Von Urlaubsreisen haben wir jedoch vorerst die Nase voll. 

Übrigens wird bei den zukünftigen Autos auf „normalere“ Reifen geachtet, damit man diese notfalls einfacher im Ausland auftreiben kann!
Die Runflat-Reifen sind aber wieder ein MUSS! 
Sehr hilfreich, wenn man nicht gleich auf den Abschleppdienst angewiesen ist!

Hier übrigens noch ein Bildchen vom Reifen mit Loch und eins vom Schlagloch überstrapazierten Runflat-Reifen:
Macht´s gut! Bis bald!

Eure Bine

Freitag, 19. Juni 2015

Urlaub mit Hindernissen - Teil 2

Nach viel zu frühem Weckerklingeln am Samstag haben wir unsere 7 Sachen wieder eingepackt. Im Anschluss gab es noch ein kleines Frühstück (es heißt ja auch "petit-déjeuner") in dem spartanisch eingerichteten, leicht schmuddeligen Frühstücksraum. Teller gab es nicht. Aber wofür auch. Es hatte ja Tabletts. 
Im Schneckentempo sind wir dann über die holprigen Straßen zum BMW-Händler aufgebrochen. 

Der BMW-Service aus Frankreich wollte die Kollegen dort eigentlich kontaktieren, hatte dies aber natürlich noch nicht getan. Der gering deutschsprechende Herr im Autohaus wusste somit nicht worum es geht und wir mussten ihm die Situation in einem Deutsch-Englisch-Kauderwelsch klarmachen.

Er erklärte uns, dass die Werkstatt am Wochenende nicht besetzt ist und er auch nicht nachschauen kann, ob passende Reifen im Lager sind. Erst wieder ab Montag. 


Der Herr von BMW hat uns dann empfohlen langsam mit dem platten Runflatreifen weiter nach St. Malo zu fahren. Dürfte seiner Ansicht nach kein Problem sein. Na, wenn er das sagt!


Wir haben im Anschluss selbst noch die Initiative ergriffen, nach Reifen bzw. Reifenhändlern in der Gegend zu suchen. Mit Hilfe zweier sehr freundlicher Franzosen türkischer Herkunft an einer Tankstelle.

Der eine hat mit uns englisch kommuniziert, während der andere auf französisch bei den Reifenhändlern nachfragte. 

Da hieß es plötzlich, eine Werkstatt hätte die Reifen! 

Hoffnung! Aufregung! Herzrasen!
Wir sind dann zur entsprechenden Adresse gedüst - so weit man eben mit einem platten Reifen über Schlaglöcher düsen kann!

 Hui, das war aber eine ziemlich zwielichtige Hinterhofwerkstatt. 

Wer weiß, wo die ihre Reifen herbekommen! Aber das war uns in diesem Moment egal. Leider stellte sich alles als Missverständnis heraus. Sie hatten die Reifen doch nicht. Die Enttäuschung bei uns war groß!

So gab es dann zur Frustbewältigung und Beratschlagung der Lage einen Burger & Chickenwings im "Goldenen M".


Unsere nächste Überlegung sollte dann - wie es anfänglich schien - funktionieren: 

Wir könnten doch mal auf der Insel Guernsey nach einem BMW-Händler und den Reifen fragen. Dann könnten wir langsam zum Zielort fahren und die Reifen auf Guernsey tauschen lassen. 
Und siehe da! Es hat dort einen BMW-Händler und auch die passenden Reifen! Juhu!!! Guernsey wir kommen!
(Steilküste von Guernsey 2013)

Dann ging es langsam, aber mit optimistischer Laune weiter. Leider sollte aber dieser Gemütszustand nicht sehr lange andauern.

Wir tuckerten also langsam über die unebenen Strassen durch Paris auf die Autobahn Richtung St. Malo. 


Anfang ging alles gut. Bis nach einem der vielen Schlaglöcher ein seltsames Vibrieren und eigenartige Geräusche zu vernehmen waren. 

Das Fahren mit dem Auto wurde immer schlechter und wir haben kurz nach Paris entschieden: so geht das leider nicht weiter!

Also, nächste Abfahrt runter. Zumal es dort auch einen BMW-Händler gab - der vorerst Letzte für die nächsten 160km. So landeten wir in Mantes-la-Jolie.



Wir konnten mittlerweile nur noch mit 30km/h die Straße entlang schleichen und haben die nächste Tankstelle aufgesucht, um weiteres telefonisch zu regeln. Genauer gesagt, um erstmal eine Unterkunft zu suchen, denn es war klar: so können wir nicht weiterfahren! Wir müssen am Montag zur Werkstatt, um 2 neue Reifen zu ordern!

Übrigens: Vielleicht fragt ihr euch wie ich, die sich mit Autos  nicht auskennt, wieso denn 2 neue Reifen, wenn nur einer defekt ist? 
Tja, laut deutschem Gesetz müssen wohl immer die Reifen einer Achse komplett getauscht werden. 
Man lernt halt nie aus!

Fortsetzung folgt!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Urlaub mit Hindernissen - Teil 1

Letzte Woche war es soweit: eine Woche Urlaub auf der Kanalinsel Guernsey!
Vor 2 Jahren waren wir bereits dort und es hat uns so gut gefallen, dass wir nun ein weiteres Mal dort Urlaub machen wollten.
Unser geplantes Urlaubsziel auf Guernsey...

So sind wir Freitagvormittag mit dem Auto Richtung St. Malo (Frankreich) aufgebrochen, von wo am nächsten Tag die Fähre nach Guernsey startete. 
Doch bis dahin lagen vor uns noch 1100km durch Deutschland und Frankreich.
Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 130 km/h auf Frankreichs Autobahnen eine ziemlich lange und zähe Angelegenheit.

Alles lief soweit gut - bis kurz vor Paris.
Wir vernahmen beim Fahren auf der Autobahn plötzlich seltsame Geräusche von außen und ein eigenartiges Vibrieren des Autos. Dann blinkte auf dem Bordcomputer auch schon die Nachricht
 "Reifendruckverlust rechts vorne".

Also, rechts auf den Standstreifen, die hübschen, orangenen Warnwesten anlegen und die Reifenlage checken.

Kaum draußen, hörten wir auch schon ein Zischen aus der Richtung des Reifens. Na super! Wir hatten einen Platten. Da kam Freude auf!

Glücklicherweise handelt es sich um Reifen mit "Runflat".

D.h. man kann auch mit einem platten Reifen noch einige Kilometer fahren - wenn auch nur mit maximal 80km/h. So konnten wir von der Autobahn runter. Der Service von BMW hat uns dann nach Pannenmeldung zu dem nächst gelegenen BMW-Händler mit Deutschkenntnissen gelotst.
Unser mangelhaftes Schulfranzösisch ist für solche Zwecke leider nicht geeignet!

Da aber Freitagabend war, war das Autohaus natürlich schon geschlossen.


Das hieß für uns irgendwo dort in der Nähe zu nächtigen und am Samstagmorgen gleich Kontakt mit BMW aufzunehmen. Der BMW-Service Deutschland hat außerdem versucht über einen Korrespondenten herauszubekommen, wo es in Paris passende Reifen gibt. Denn zu aller Freude hat das Auto auch noch besonders große Reifen, die sich nicht im normalen Lagerbestand einer Werkstatt befinden.


Wir sind dann in einem unhübschen Hotel in einen sehr unattraktiven Vorort von Paris gelandet.

Von außen sah das Hotel ja gar nicht so schlecht aus. Es warb auch mit "klimatisiert" und "renoviert".
Aber die Renovierung schien schon ein Jahrzehnt zurück zuliegen.
Und von klimatisiert war auch nicht viel zu spüren.
Naja, war ja nur für eine Nacht. Zu essen gab es auch nichts mehr. Auch in der Gegend um das Hotel gab es nichts. Glücklicherweise hatten wir noch ein bissl Proviant von der Fahrt.

Dann mussten wir noch unsere Reservierung für die Fähre nach Guernsey verschieben, die ja für Samstag 12h geplant war.

Wir waren zuversichtlich und haben das Ganze auf Sonntag verschoben.
Auch unserer lieben Apartement-Vermieterin haben wir unsere Verspätung per Mail mitgeteilt.
Dann sind wir optimistisch und hundemüde ins Bett gefallen.
Leider mussten wir in den nächsten 24 Stunden feststellen, dass der Optimismus wie die Luft im platten Reifen immer weniger wurde...

Fortsetzung folgt!


Freitag, 5. Juni 2015

Gartenidylle

Mittagzeit und 30°C. Püh. 
Da halte ich es draußen selbst im Schatten nicht mehr aus. Also, ab in die kühlen 4 oder mehr Wände des elterlichen Hauses.

Denn...ich bin nach längerer Zeit tatsächlich mal wieder zu Besuch in der alten Heimat Zierenberg!

Und weil ich jedes Mal wieder so fasziniert bin von dem wundervollen Garten, den die lieben Eltern hier haben, muss ich Euch jetzt einfach mal ein paar Eindrücke aus dem traumhaften Idyll zeigen. 

Ein Idyll mit herrlichen Bäumen und Sträuchern, bunten Blumen, interessanten Figuren und natürlich dem schönen Teich mit wundervoll quakenden Fröschen!


 

Und dann habe ich noch Überreste aus meiner Kindheit im Garten entdeckt: Murmeln! 
Machen sich aber prima als Gartendeko!


Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!